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Es passiert was!
Natürlich genau dann, wenn die Zeit etwas knapp ist.
Das Kompakt-Brot ist zur Hälfte aufgefuttert und ist wunderbar sättigend –  ich brauche nur noch zwei Mahlzeiten am Tag, so bleibt mehr Zeit für anderes. Zum Beispiel zum Sauerteigbeobachten.
Beim ersten Backen hatte ich ja eine Portion Sauerteig beiseite gestellt, die eigentlich erstmal im Kühlschrank wohnen sollte. Doch nachdem ich das Kompaktbrot aus dem ofen geholt hatte, entschied ich mich dafür, ihn direkt wieder ein wenig zu fordern und stellte das Glas ins Wohnzimmer – da gefällt es dem Teig offensichtlich. Gestern morgen war noch nichts zu sehen, gestern abend war auch nur ein einsames Bläschen an der Oberfläche aufgetaucht und so hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben,  dass da noch was passiert. Heute morgen jedoch war das Glas bis zum Rand mit blubberigem Teig gefüllt, weshalb ich ihn dann für dir Hälfte des Rezepts aufgefüttert habe.
Als ich heute abend kurz daheim war, war wieder keinerlei Aktivität zu erkennen, also ab zu den Flüchtlingen (dort haben wir heute Pizzaschnecken gebacken und Laternen gebastelt) und als ich drei Stunden später total erledigt wieder daheim eintrudelte und unter das Handtuch schaute,  blubberte es ganz fleißig:

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Wäre also ein guter Zeitpunkt mit dem Backen zu beginnen. Aber um zehn Uhr abends die Küchenmaschine anschmeißen, den Teig ruhen lassen, mit den Händen kneten, mindestens zwei Stunden gehen lassen und dann nochmal ne Stunde backen???? Äääah…. nöö…. muss nicht. Vor allem nicht, wenn man am nächsten Tag zur Arbeit muss. Also ist jetzt die große Frage, wie ich weiter mache. Derzeit tendiere ich dazu, morgen früh auf das komplette Rezept aufzufüttern, also nochmal wie heute, und dann morgen abend zu backen. Nicht dass mir der Teig morgen den Tag über kippt… das will ich nicht riskieren.

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