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Nachdem der Sommer uns die meiste Zeit mit Temperaturen um die 40ºC quälte, hat sich nun der Herbst eingestellt, alles ist grau und kalt (morgens maximal 10ºC).
Geht es euch auch so, dass ihr, wenn die Finger langsam abfrieren, handarbeitstechnisch wieder aktiver werdet? Bei mir ist es dieses Jahr auf jeden Fall wieder so.
Da ich ja immernoch bemüht bin, meine Wollvorräte zu minimieren, habe ich mich nun meiner Polytierchen angenommen. Keine Ahnung was mich geritten hat, mir mehrere 400g Knäuel dieses grandiosen Materials zuzulegen(hintere Reihe inklusive der braunen Wollkotze)

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Lediglich das beige Knäuel ganz links konnte ich durch meine „Call the midwife“-Decke schon auf 100g reduzieren. Die fünf Knäuel vorne sind ein Mitbringsel aus England. Dieses Jahr hatte ich nämlich ein Strickprojekt im Urlaub dabei und braucht plötzlich Reste um Maschen stillzulegen. Und das Polyacrylgarn bekommt man da ja nachgeworfen, also gab’s die fünf Knäuel für fünf Pfund, damit ich mir einen halben Meter für mein Projekt abschneiden konnte 😉
Um mein schlechtes Gewissen ein wenig zu beruhigen, habe ich mich daheim direkt hingesetzt und mit dieser Wolle eine kleine Decke angeschlagen. Da ich nicht wusste, wie viel Wolle ich dafür brauche, habe ich nur mit ca. 70cm Breite gerechnet. Im Zickzack gehäkelt ergab sich recht schnell eine kleine quadratische Decke – leider blieben jeweils 70g übrig.

Beim Stöbern stolperte ich zufällig über die Anleitung der „Good and Evil Granny Squares“ und probiere diese nun aus. Eine blindmachende Farbkombi, aber egal 🙂

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Erstmal peile ich eine 7×7 Kästchen große Decke an, aber immer nur die gleichen Granny squares zu häkeln ist ja auch langweilig, also habe ich meine – ursprünglich für Mützen gekaufte – Poly-Wolle in african flowers verarbeitet. Erst eins

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dann noch eins und in nullkommanix noch ein paar mehr

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Ob ich daraus ein Deckchen mache, wird sich aber noch zeigen, die Blümchen sind recht dick und würden nur eine sehr kleine Decke ergeben.
Bis dahin dienen sie vereinzelt – zum Beispiel im Büro – als Untersetzer für die nun wieder benötigten Tassen mit heißem Tee.

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Und damit auch die Menschen in meiner Umgebung nicht frieren müssen, stricke ich grad für meine Mama einen Pulli. Das Rückenteil ist schon fertig, den Halsauschnitt habe ich auch schon zusammengebastelt und bewege mich nun langsam aber stetig Richtung Bauchnabel. Hier schonmal ein kleiner Ausschnitt, das fertige Stück gibt’s erst nach Fertigstellung und Übergabe 🙂

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Und wenn ich nicht gerade stricke oder häkle und ein wenig Zeit habe, lasse ich auch meine Nähmaschine ab und zu mal rattern. Mein neustes Projekt: ein bisher noch einarmiger Bandit:

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Ich habe mich endlich an die Waldorfpuppe gewagt. Ohne Kurs, sondern einfach mit Hilfe von zwei Anleitungsheftchen. Arme und Beine waren kein Problem, jetzt steht als nächstes der Kopf an. Da hapert es zunächst daran, dass ich keine feste Wattekugel hinbekomme und dann fehlt mir der Schlauchverband, mit dem man das ganze fixieren soll. Gestern in der Apotheke gab’s nur Größe 3, nach dem Öffnen des Päckchens zeigte sich aber schnell, dass das viel zu groß ist, also habe ich heute Größe 1 ergattern können, aber das ist deutlich zu klein. Also hoffe ich, dass ich die Tage noch einen zweier Schlauch ergattern kann, damit ich weitermachen kann 🙂

Ich werde berichten!

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