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Vor einer Weile habe ich euch ja meinen neuen Mitbewohner vorgestellt. Seitdem hat er sich langsam an die Umgebung und das neue Essen gewöhnt. Dass der erste Ansatz schief ging, war offensichtlich, der nächste war deutlich wohlduftender, aber vom Geschmack her immernoch nicht das Wahre.
Durch die eher ungünstigen Temperaturen hier (35ºC) war es dann auch etwas heikel…. alles nicht so einfach.
Als Kefirneuling habe ich mich immer gefragt, woran ich erkenne, dass die Knöllchen richtig arbeiten und wie das fertige Produkt riechen, schmecken und aussehen soll etc. p.p. Im Internet fand ich nur so hilfreiche Hinweise wie „selbstgemachter Kefir ist ganz anders als gekaufter“ oder „an selbstgemachten Kefir muss sich der Körper erst gewöhnen“, manchen Leuten wurde vom Kefir schlecht…. Super. Also habe ich jeden meiner Ansätze probiert und bei dem ein oder anderen wurd auch mir schlecht 😉
Aber mein letzter Ansatz war anders. Nach 24 Stunden wollte ich das Glas schütteln und musste feststellen, dass die Milch schon recht fest geworden war. Am nächsten Abend fehlte mir die Zeit, den Kefir abzugießen, deshalb wanderte das Glas erstmal in den Kühlschrank. Das soll die Aktivität der Knollen ein wenig runterschrauben. Heute habe ich das Glas dann aufgemacht und siehe da: Aus dem Glas strömte mir ein wunderbarer Joghurt-Duft entgegen und auch die Konsistenz erinnerte an einen gut gerührten weißen Joghurt.
Und die Knollen lösten sich wie von selbst aus der Masse. Scheinbar fühlen sie sich bei mir endlich wohl. Und übrig ist von dem Kefirjoghurt auch nichts mehr. Alles schon ausgetrunken 🙂

Die Knollen nach dem ersten Ansatz:

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Nach dem zweiten Ansatz: Die Knollen sind sichtbar 🙂

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Der vorletzte Ansatz: Langsam wachsen die Knöllchen

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Nach dem letzten Ansatz: Kaum mehr weiße Masse an den Knollen und sie sind gewachsen 🙂

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Und das Glas, frisch geleert. Superleckerschmatzfatzo Kefir. Selbst die bessere Hälfte ist begeistert 🙂

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