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Heute ist es so weit, es soll mitten am Tag dunkel werden. Leider sind bei uns in der Gegend alle SoFi-Brillen ausverkauft, sodass man sich anders behelfen muss. Also habe ich mir eine Lochkamera gebaut. Oder bauen wollen. Gestern startete der erste Versuch.

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Ein kleiner Karton, luchtdicht verklebt – die kleinen grünen Fitzel sind Blumenerdesackschnipsel (tolles Wort,  oder?), die Säcke sind nämlich lichtdicht und eigneten sich deshalb vorzüglich zum abdichten. In die eine Seite des Kartons habe ich dann ein kleines Loch geschnitten, dass ich mit dem Deckel von einem Joghurtbecher zugeklebt habe. Alufolie sollte es sein, aber Joghurtdeckel sind ja auch daraus, also ein wenig upcycling 😉 Gegenüber des Alulöchleins habe ich ein größeres Loch in den Karton geschnitten und mit Transparentpapier (übriggeblieben vom Bascetta-Stern basteln) zugeklebt. Zuletzt wird in die Alufolie mit einer Stecknadel ein Loch gepiekst und schon ist die Kamera fertig 🙂

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Wie ihr seht, ist aber das Bild recht klein. Im Internet habe ich gelesen, dass jeder Dezimeter Kameralänge etwa 1mm Bilddiagonale entspricht. Also sollte ein längeres Exemplar auf Basis einer Geschenkpapierrolle her. Dieses Gebilde möchte ich euch zwar nicht vorenthalten, überzeugt bin ich aber nicht,  das das Bild hierbei deutlich schwächer ist und das Risiko, direkt in die Sonne zu schauen, deutlich größer.  Deshalb der Kasten drumrum – quasi als Sonnenschutz.

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Und während ich hier geschrieben habe, hat der Mond begonnen,  sich vor die Sonne zu schieben:

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