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nochmal nähen, anprobieren, in die Ecke pfeffern, Abendessen.

Mein Tag im Schnelldurchlauf. Eines meiner Hobbies, für die ich bisher noch nicht allzu viel Talent an den Tag gelegt habe, ist ja das Nähen. Seltenst ist das Endprodukt vorzeigbar, aber irgendwie will ich doch irgendwann mal erfolgreich was selbstgenähtes tragen.
Letzte Woche bin ich über die Anleitung für das Fanni Stitch, ein Kleid gestolpert, die für Anfänger geeignet und auch in großen Größen verfügbar ist – und das kostenlos. Das Muster war schnell ausgedruckt und heute morgen habe ich mich gemütlich hingesetzt und die Seiten zusammengeklebt und ausgeschnitten. Eigentlich soll es aus Jersey genäht werden, aber davon hatte ich leider nichts da, deshalb habe ich den einzigen festen Stoff genommen, den ich in der benötigten Menge vorrätig hatte.
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Die beiden Tiger haben mir auch fleißig dabei geholfen, Schnittteile und Stoff unter Kontrolle zu halten und so hatte ich in nullkommanix alles ausgeschnitten, sowohl aus Papier und Stoff.
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Allerdings habe ich mich dazu entschlossen, statt eine Kleides nur eine Tunika zu nähen, deshalb habe ich etwa 20cm Länge abgeschnitten. Vorder- und Hinterteil waren dann auch schnell zusammengenäht, aber die Blende für den Halsausschnitt – die wollte irgendwie nicht passen, da fehlten einige Zentimeter. Deshalb habe ich sie nochmal neu zugeschnitten und dann eingenäht. Friemelig, aber sieht gar nicht soo schlecht aus für einen ersten Versuch.
Auch die Ärmel ließen sich wunderbar einsetzen und die Naht gefiel mir sehr gut.
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Dann fehlten nur noch die Abnäher und die Seitennähte und schon war das gröbste geschafft. Leider hat die Natur für mich nicht vorgesehen, in normale Konfektionsgrößen reinzupassen, sodass die Tunika dann doch etwas zu eng war. Also habe ich die Seiten wieder aufgetrennt, die Abnäher genauso und dann die Seitennaht wieder geschlossen. Hat leider nicht geholfen, es war immernoch zu wenig Platz für mich in dem guten Teil. Also wandert es jetzt erstmal in meine Stoffkiste und wartet darauf, dass ich irgendwann wieder weniger umfangreich bin und es mir dann besser passt.

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