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Die Tage las ich mich mal wieder durch meine Facebook-Gruppen und stolperte in einer davon über ein Foto von einem Kirschkuchen.  Allein schon beim Anblick des Bildes lief mir das Wasser im Munde zusammen und ein intensives Verlangen nach Kirschkuchen beziehungsweise Kirschenmichel stellte sich ein. Eigentlich wollte ich direkt nach Feierabend loslegen, die Zutaten zusammenrühren und mir das Kirschküchle zu Gemüte führen. Klappte dann leider nicht so ganz, da nach dem spontanen und viel zu langen Besuch des Stricktreffs meine beiden Kater noch eine Überraschung für mich vorbereitet hatten. Ein Liter Apfelsaft im Regal. Ohne Verpackung drumrum. Nunja, hab ich halt geputzt – war bestimmt auch besser für die Hüften. Und so wartete dieses Rezept weiterhin auf seine Umsetzung und die Kirschen im Kühlschrank auf ihren Kuchen.
Gestern abend hatte ich dann endlich Zeit und habe mich an dem Rezept versucht. Wie immer habe ich in meinen beiden kleinen Springformen* gebacken und das Rezept dafür verdoppelt.
Nach etwa 30Minuten habe ich den Ofen wieder ausgemacht und den Kuchen noch ein wenig drin stehen gelassen und mich darüber hergemacht, als er nur noch warm war.
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Ein Traum sag ich euch! Auch wenn meine Version nicht so schön aussah wie das Original, der Geschmack hat das wieder wett gemacht. Wie eine Mischung aus Käsekuchenfüllung und Biscuit. Locker fluffig und quarkig saftig. Das Rezept wandert auf jeden Fall in mein Rezeptbuch 🙂

* Ich backe meistens in zwei kleinen Springformen mit 15cm Durchmesser. Die benötigen zusammen nämlich die Menge Teig, die sonst in eine große Springform passt und so habe ich einen Kuchen für mich und mit dem anderen kann ich einer lieben Person eine Freude machen oder ihn für später mal einfrieren.

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