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Jetzt war ich zwar in der letzten Zeit fleißig (an den Stricknadeln), habe dabei aber wieder den Blog vernachlässigt. Deshalb möchte ich euch heute mal wieder auf den neusten Stand bringen.

Nachdem ich im Januar im Rahmen des KAL ja mein großes Regenbogentuch gestrickt habe, hat es mich jetzt gepackt und ich habe mich für einen MKAL (Mystery-KAL: Keiner weiß,  wie das fertige Teil am Ende aussieht) angemeldet, bei dem ein großes dreieckiges Lace-Tuch – oder auf deutsch ein Tuch mit Ajourmuster – gestrickt wird.
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Organisiert wird das ganze von der Designerin, das Muster heißt „Through the seasons“ und wird Motive aus allen Jahreszeiten beinhalten.
Im Gegensatz zu der Häkelgeschichte zu Halloween gibt es hier jede Woche einen neuen Musterteil, der problemlos an zwei Abenden zu schaffen ist. Da muss ich viel mehr aufpassen, dass ich nicht alles auf einmal stricke 😉 Wie ihr vielleicht sehen könnt, passt mein Kater auch auf, indem er das Projekt mit seinem ganzen Gewicht bewacht (die dunkle Masse unter seinen Pfoten).
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Und weil mir das doch recht viel Spaß macht, habe ich vorsorglich schonmal all die Wollknäule, die sich theoretisch für Lace-Projekte eignen würden, zusammengesammelt. Beim aufräumen fand sich dann auch die Elfenstille wieder, die ich vor Jahren mal begonnen hatte. Leider konnte ich die passenden Nadelspitzen nicht mehr finden und die Wolle hatte sich komplett verknotet. Also habe ich meinen Mut zusammen genommen, das Tuch geribbelt und dann einen Abend lang Wolle entheddert.
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Eigentlich wollte ich dann nochmal von vorne anfangen, aber beim Blick auf das Muster wollte sich kein rechter Elan einstellen. Deshalb habe ich mich heute abend spontan dazu entschieden,  aus der Wolle einen Lace-Schal zu stricken, nur war die Idee,  damit beim Stricktreff anzufangen,  nicht die beste. Deutschsprachiges Muster, zu viel Ablenkung und überhaupt. Also habe ich diesmal direkt zurückgeribbelt und nicht erst 3 Jahre gewartet. Und siehe da: Mit mehreren Maschenmarkierern, die die Mustersätze unterteilen, kommt man auch gar nicht mehr so schnell durcheinander, bzw. bemerkt Fehler immer noch rechtzeitig, um sie beheben zu können.
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Und so bin ich dieses Wochenende doch schon ganz gut voran gekommen und habe die ersten Mustersätze von meinem Wasserfall schon gestrickt. Fotos folgen!

Auch in der ursprünglichen KAL-Gruppe habe ich im Februar wieder wieder ein Projekt begonnen, diesmal hatte ich mir Handschuhe ausgesucht ( es werden ja immer zwei Muster zum Mitstricken angeboten). Nach der Hälfte der Handschuhe verließ mich aber die Freude am Stricken ganz enorm, da das Muster auf der Handfläche so fingerverknotend war und man wegen der Zöpfe dauernd auf die Anleitung gucken musste, dass meine Strickgeschwindigkeit gegen null ging. Als dann auch noch die Handfläche länger war als die Vorderseite, war es mit meiner Geduld endgültig vorbei.
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Und so beende ich den KAL bei gerade mal 25%, ribbel den angefangenen Handschuh wieder und stricke mir mit der Wolle was anderes.

Aber jetzt hat ja zum Glück ein neuer Monat angefangen und vielleicht entdecke ich ja noch ein neues Projekt, denn gerade bin ich wieder sehr strickaktiv. Derzeit arbeite ich an:

1 Socke (zum Glück schon die zweite) in Gr. 48 – leider noch beim Schaft.
1 KAL-Tuch ( KAL läuft bis Ende März)
1 Häkeldecke ( noch drei Reihen, dann ist sie fertig)
1 Kindersocke (Handtaschenprojekt)
1 Laceschal ( siehe oben)

Fertig gestrickt habe ich im Februar

1 Miniknubbelchen
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1 Kuscheltier (Gesicht muss noch aufgestickt/-näht werden)
1 Babyjacke ( Bänder zum Verschließen fehlen noch)
Dieses Gorillajäckchen habe ich schon letztes Jahr angefangen, im Januar fiel es mir dann wieder in die Finger und so habe ich das Jäckchen mit den ellenlangen Ärmeln nach einer Drops-Anleitung nun endlich fertig gestrickt.
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Laut ravelry habe ich damit in diesem Jahr schon 2220m Wolle verstrickt.

Und gekauft habe ich wieder ganz tapfer kein einziges Knäuel.

 

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