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In den letzten Wochen war ich mal wieder fleißig und habe die riesigen Lücken in meinem Woll- und Stoffbestand gefüllt. Das Ende vom Lied: ich muss meine Wollvorratboxen um
mindestens eine Box erweitern. Wie sollen denn Lücken entstehen, wenn ich nix mache?
Nunja, aber die Wolle musste einfach mit. Zuerst einmal die Überreste der Lidl-Mützenpakete:

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Drei weitere Pakete habe ich schon verhäkelt, diese hier werde ich schön durcheinander zu weiteren welligen Wintermützen verarbeiten.
Dann stand vor zwei Wochen eine Dienstreise in eine wunderschöne Stadt an der Donau an und bei der abendlichen Stadterkundung stolperte ich über meine Lieblingswollladenkette, wo ich am nächsten Tag direkt mal die Angebotskisten durchstöberte und mit reicher Mützen- oder Loopausbeute den Laden wieder verlassen konnte:

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Links sechs Knäuel Rödel Dinamo (feste Mützenwolle) in kiwigrün, gelb und dunkelblau und himbeer, altrosa und dunkellila. Rechts drei Knäuel kuschelige Wolle (Rico Fashion Cosy Chunky) für Mützen oder Loops. Einmal mit blaugrauem, einmal mit smaragdgrünem Grundton und einem Regenbogenfarbigen Faden verzwirnt. Die Kombi gefiel mir, deshalb liegt da vom blauen Knäuel auch nur noch eines, das andere befand sich schon auf der Nadel, um mir als Wurmmütze im Winter die Ohren zu wärmen.
Nach dem Bündchen war schon die erste Hälfte des ersten Knäuels aufgebraucht und mich überkam eine leichte Panik, dass zwei Knäuel nicht reichen könnten. Tun sie aber zum Glück.  Locker.

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Der Stand am Ende des ersten Knäuels. Da war der Kopf schon fast vollständig bedeckt.

Die nächste Wolljagd fand beim real statt, hier gab es aber „nur“ ein bisschen Sockenwolle in neutralen Farben:

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Die grüne hat leider einen recht hohen Plastikanteil, fühlt sich aber wunderbar an und man merkt (noch) nichts davon. Deshalb habe ich direkt noch zwei Knäuel mehr mitgenommen und ein kleines Jäckchen daraus gestrickt,  an dem mittlerweile auch nur noch zwei Fäden vernäht und passende Knöpfe gefunden werden müssen.

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Die Anleitung heißt „Maile Sweater“, mit Sockenwolle auf 3er Nadeln ergibt sich ein Jäckchen in etwa Größe 50/52. Glaub ich. So kleine Sachen sind toll, die sind ruckzuck fertig, deshalb werd ich bestimmt auch weiterhin hauptsächlich Baby-und Kindersachen produzieren.

Ausnahmen bestätigen die Regel. Der letzte Wolleinkauf beinhaltete auch ein kleines Knäuel Sockenwolle für die Quadratlatschen meiner besseren Hälfte. Schuhgröße 49. Vorsichtshalber habe ich mal zu 6fädiger Wolle gegriffen, vielleicht dauert das Stricken dann vielleicht nicht ganz so lang 🙂

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Außerdem gab es noch ein Knäuel herbstliche Sockenwolle zur Erweiterung meiner Babysachenproduktion. Und auch hier konnte ich nicht widerstehen und musste zwei Knäuel potentielle Wurm-Wolle mitnehmen. Diesmal in schwarz-grün.

Zur Abwechslung war ich am Samstag dann mal nicht in einem Wollladen, sondern auf dem Stoffmarkt,  wo ich das ein oder andere Stoffstückchen ergattern konnte. Ganz ehrlich: die Preise sind gut, die Leute drängeln als gäb’s kein Morgen und dann gibt’s an ’nem 10m langen Stand einen einzigen Verkäufer,  der dann für jeden Kunden den Stoff zuschneidet, zusammenlegt, eintütet und abkassiert. Da muss man dann schon ein wenig egoistisch handeln, um irgendwas kaufen zu können. Marktschreiermäßig. Der Kunde,  der am besten auf sich aufmerksam macht, wird bedient. Naja, ich war schon froh, dass ich da nach ’ner knappen Stunde durch war. Meine Ausbeute:

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Links zwei Jerseystoffe, der grüne mit den blauen Ringeln als Innenleben für die kleine blaue Jacke, dann drei Patchwork/ Baumwollstoffe und ein Teddystoff zum ausprobieren 🙂

Und damit ihr nicht denkt:“ Wie, das war’s schon?“, hier meine Beute von heute:

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Dicke Mützenwolle,  mit 8er Nadel zu verstricken, aber ob ein Knäuel für eine Mütze reicht, bezweifle ich grad noch…

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