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Bevor es hier wieder zu still wird, zeig ich euch heute meinen jüngsten Versuch in puncto „Süße Leckereien“. Während meines Englandurlaubs anfang des Monats (Bericht folgt) habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Leckereien dieses Landes mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und dabei bin ich auch über Fudge gestolpert. Wer es nicht kennt: das ist recht weiches, zartschmelzendes Karamell – ähnlich wie die Kuh-Bonbons.

In England findet man in jedem Ort so einen Laden, meist duftet die Straße schon entsprechend und dann liegt im Fenster ein riesiger Berg frisches/frischer(?) Fudge. Mit Schoko oder Nüssen, Erdnussbutter, Kokos… was das Herz begehrt. Zurück in Deutschland habe ich dann zufällig beim Discounter eine Tüte ergattern können,  aber nachdem die leer war, musste ich jetzt selber ran. Im Internet gibt es unzählige Rezepte, viele machten mit Aussagen wie „nach ein paar Malen klappt es bestimmt“ aber nicht sonderlich viel Mut. Zumal es scheinbar wichtig ist, dass die Masse beim Kochen eine bestimmte Konsistenz bekommt. Das lässt man sich dann doch lieber mal vorführen. Also ging es rüber zu Youtube und siehe da, ein machbares Rezept! 
Also die Zutaten zusammengesucht, die Vanilleessenz durch eine halbe Schote ersetzt (war etwas zu viel) und das ganze zum Kochen gebracht. Aber irgendwie wurd das mit der Probe nichts (Zuckerthermometer hab ich jetzt bestellt), also erstmal vom Herd runter, zu abend gegessen und dann nochmal auf den Herd mit dem Topf.  Und siehe da, plötzlich wurd die Chose fester und konnte in die (viel zu große) Form wandern. Sieht eklig aus, war aber zu klebrig, um sich wie im Video in Form drücken zu lassen.

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Und heute morgen gab es endlich eine erste Kostprobe.

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Wirklich lecker, nur tierisch süß.
Nächste Versuche: weniger Zucker,  Schokofudge, Fudge mit Nüssen oder Salz, mit Zuckerthermometer.

Weitere, aus England mitgebrachte Ideen und deren Umsetzungen werden folgen 🙂

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