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Im Juli habe ich unseren Hof geplündert und die ersten Johanniskrautblüten gepflückt. Zusammen mit ein wenig Olivenöl – in späteren Versuchen dann mit Rapsöl – landeten die knallgelben Blüten in Gläsern und dann auf dem Balkon in der Sonne. Erst tat sich nichts, doch dann färbten die Blüten langsam das Öl. Erst wurde es sonnengelb, dann braunorange, zu guter letzt leuchteten die Gläser kräftig rot in der Sonne. Und so konnte ich am Wochenende die erste Ladung Rotöl abfüllen – für den Rest fehlen mir noch braune Flaschen, da muss ich wohl noch ein wenig Rotbäckchen trinken 🙂 Unten seht ihr den Ansetz – und Abfüllprozess. Zwischendurch gibt es leider keine Fotos. Ja, ich habe da so ein Talent für. Das mit dem fotografieren ist mir noch nicht so ins Blut übergegangen. Beim nächsten Mal dann.

Wie ich das Öl angesetzt habe?

Ich habe eine unbestimmte Menge Blüten gesammelt, diese dann zu Hause verlesen, um Tierchen und anderes störendes Beiwerk von den Blüten zu trennen. Diese habe ich dann in ein sauberes Glas mit Schraubverschluss gegeben – dabei sollte ein wenig gestopft werden. Dann wird das Glas mit kaltgepresstem Pflanzenöl aufgegossen, bis die Blüten bedeckt sind. Deckel drauf und ab damit in die Sonne. Wenn das Öl knallrot ist (nach 1-2 Monaten), kann es in braune Flaschen abgefüllt und äußerlich zur Behandlung von gereizter Haut ( zum Beispiel bei Sonnenbrand) angewendet werden.

Johanniskraut blüht meistens Ende Juni, Anfang Juli, halt um den Johannistag (24.06.) herum.

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