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Bei einem meiner zahllosen Streifzüge auf Buzzfeed bin ich letztens über ein Rezept für Linsensalat gestolpert. Ursprünglich kam dieses von mynewroots und es klang einfach seeeeeeehr lecker. Obwohl ich ja eigentlich pienzig bin, was Essen angeht, habe ich in dem Rezept doch hauptsächlich Dinge gefunden, die ich generell mag. Einzig die verwendeten Linsen kannte ich nicht und habe sie, nachdem ich den Preis der in der Bioabteilung unseres Supermarktes vorrätigen Exemplare begutachtet hatte, durch schon vorhandende rote Linsen ersetzt. Es hieß zwar, die Du Puy-Linsen würden sich durch ihren Biss von den anderen Sorten unterscheiden, aber man kann ja auch durchaus rote Linsen bissfest zubereiten.
Also habe ich zuhause meine Zutaten zusammengesammelt.

 

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Natürlich habe ich dabei auch die eine oder andere Zutat vergessen, die auf diesem Bild jetzt fehlt. Dazu gehören Kapern, rote Zwiebeln und ein Apfel.
Perlgraupen liegen mit dabei, da ich mir die mal zum probieren gekauft hatte, sie seitdem zuhause rumstanden und ich dachte, das Rezept könnte auch damit klappen.

Also habe ich die Linsen und die Graupen jeweils in einen Topf geworfen, die Gewürze – sofern denn nötig – in den Mörser und mich in das Abenteuer gestürzt. Die Kapern habe ich nach dem abtropfen erst noch probiert – pur sind die gruselig, aber in der Sauce machten sie sich ganz gut.
Zwischendurch wurden dann immer mal wieder die Linsen probiert, bis die Konsistenz genehm war und dann abgegegossen, um sich mit der schon le20130521_203538cker duftenden Sauce zu verbinden. Beim umfüllen in die Schüssel fiel mir dann auf, dass die Linsen ind den 10 Minuten im Topf gekeimt waren und alle eine kleine, weiße Spitze hatten. Egal. Gekeimte Linsen sind besser bekömmlich, also wurde der Umstand begrüßt.

Laut Rezept soll man den Salat über Nacht durchziehen lassen, sodass ich ihn ideal am nächsten Tag mit ins Büro nehmen konnte. Die Linsen hatten bis dahin schon wieder an Biss zugelegt, also hätte ich sie auch noch ein bisschen länger kochen können. Ich habe mir noch einen halben Braeburn dazu geschnibbelt und den Salat dann in Nullkommanix verspeist. Oh man war der lecker! Den gibt es bestimmt bald wieder, vor allem, weil er, abgesehen vom Gewürze mörsern, ruckzuck fertig ist.

20130522_115718 EDIT: MrsNasca hätte gern noch ein Bild des fertigen Salats gesehen – womit sie ja auch nicht ganz unrecht hat. Leider war es sehr schwer, die Farbe richtig einzufangen – ich muss mir unbedingt eine richtige Kamera kaufen. Aber bitteschön: Hier das Beste, was mein Handy fabriziert hat!

 

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Zum Nachtisch gab es übrigens einen Lakritzjoghurt ( noch aus der Frankreichausbeute). Der hat aber so intensiv geschmeckt, dass ich ihn nach ein paar Löffeln wieder in den Kühlschrank gestellt habe. Das erste Mal, dass ich Lakritz nicht direkt komplett verputzt habe. Aber lecker war er schon.

 

 

 

 

 

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