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Gut, an der Süße bin ich selber schuld, zweimal nicht mitgedacht. Aber egal.
Ich bin vor ein paar Wochen auf den amerikanischen Blog „The children’s table“ gestoßen. Der ursprüngliche Gedanke des Blogs war, Rezepte zu sammeln, die Menschen in verschiedenen Ländern mit ihrer Kindheit verbinden. Die Idee fand ich sehr interessant, deshalb ist der Blog in meinen Feedreader gewandert.
Die Vorfahren der Autorin stammen aus Deutschland, sind Ende des 19. Jahrhunderts ausgewandert und letztens wurde die Oma gefragt, an welches Rezept aus ihrer Kindheit sie sich erinnern würde und sie nannte ( wortwörtlich) Schnecken. Aber nicht die kleinen Kriechtiere, sondern Hefeschnecken mit süßer Füllung.
Das dazu im Blog gezeigte Rezept ließ mir das Wasser im Munde zusammenlaufen, sodass ich es heute auch mal ausprobierte.

Den Teig habe ich übernommen, die Füllung habe ich von einem Piroggen-Rezept (aus meinem „Backvergnügen wie noch nie“-Backbuch) übernommen. Und die Dinger sind förmlich explodiert. Zwei Bleche wären besser gewesen, um Runde Ergebnisse zu erzielen, jetzt sind die Schnecken eckig, weil sie aneinandergewachsen sind. Aber seht selbst:

PS: Ja, mein schwarzer Kater findet es immer sehr interessant, wenn ich in der Küche was koche / backe und muss kontrollieren, ob ich auch alles richtig mache und die Zutaten noch gut sind ( er reckt seinen Hals immer so lange, bis ich ihn an dem schnüffeln lasse, was ich gerade in der Hand habe). Deshalb hat er mittlerweile einen Hocker, auf dem er sitzen kann und genau sieht, was auf der Arbeitsfläche so passiert. Nur beim Backofen sitzt er lieber daneben und genießt die Wärme 😉

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