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Erst einmal ein frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe, ihr seid gut rüber gekommen und habt nicht allzu sehr mit den Nachwirkungen des Jahreswechsels zu kämpfen.

Im Dezember bin ich leider weniger zum bloggen gekommen, da ich endlich einen neuen Job habe, der zwar anfangs an meinen Kräften zerrte, in den ich mich aber mittlerweile gut eingelebt habe und den ich richtig gern mache.

Nun zu meinen neuen kulinarischen Entdeckungen: Gestern abend hatten wir, um den Jahreswechsel gebührend zu feiern, Freunde zu besuch und haben – für mich zum ersten Mal – Fondue gegessen. Und damit es nicht langweilig wurde, gab es auch direkt drei verschiedene Töpfe – Gemüsebrühe, Fett und Käse. Aber da ich wie gesagt noch nie Fondie gegessen habe, geschweige denn selber eines bestückt habe, musste ich mich erstmal schlau machen. dabei waren mir sowohl die aktuelle „Living at home“ sowie die Homepage des NDR eine Hilfe. Somit hatte ich schonmal ein bisschen Inspiration, was das „Tauchgut“ anging und konnte uns und die Gäste mit Auberginen, Zucchini, Fenchel, Champignons, Puten-, Rind- und Schweinefleisch, Kartoffeln und Brot verwöhnen. Als „Beilage“ gab es Kartoffel-, Couscous- und Chinakohlsalat. Die wurden aber eher weniger gegessen. Das als Nachtisch angedachte Schokofondue musste leider bis zum neuen Jahr warten, gestern passte einfach nichts mehr rein. So haben wir zumindest unser alljährliches Neujahrs-Silvesterreste-Essen noch mit ein paar fruchtigen Kalorien krönen können 🙂

SalbeiRezept Nr. 1: In der „Living at home“ ( Ausgabe 1/12) fand ich ein Rezept für Pflaumen im Speckmantel, in die als interessante Note ein Salbeiblatt mit eingewickelt wurde. Laut Zeitschrift nimmt man je eine halbe Scheibe Speck, eine Pflaume und ein Blatt – vielleicht waren meine Blätter zu groß, der Speck zu klein – aber bei je einem halben Blatt war der Salbeigeschmack schon sehr intensiv und der Speckgeschmack eher im Hintergrund. Für die Zukunft werde ich wohl ganze Streifen vom Bacon nehmen, da sich so auch die Pflaumen besser umwickeln lassen. Das ganze im heißen Fett gegart war auf jeden Fall seeeeeeehr lecker 🙂

Rezept Nr. 2: Beim NDR sah ich per Zufall am 30.12. „DAS“, wo Rainer Sass zusammen mit Bettina Tietjen Vorbereitungen für ein Fondue traf. Als Vorspeise gab es gefüllte Zwiebeln. Und ich dachte mir: „Zwiebeln? Einfach so als Gemüse essen?“. Zwiebeln tauchen bei mir immer nur in irgendwelchen Pfannengerichten oder in verschiedenen Salaten auf. Aber das Rezept klang lecker, deshalb habe ich die Unternehmung mal gewagt. Im Endeffekt werden die Zwiebeln mit einer ähnlichen Creme gefüllt wie sie auch auf traditionellen Flammkuchen zu finden ist. Creme Fraiche mit Speck, Rosmarin und geriebenem Käse. Ich habe das ganze mit großen Gemüsezwiebeln gemacht, dafür muss die Garzeit, die im Rezept erwähnt wird sowohl im Kochtopf als auch im Backofen verlängert werden. Da für den Backofen keine Temperatur erwähnt wird: Ich habe den ungeheizten Backofen auf 170°C gestellt und die Zwiebeln etwa 35 Minuten darin überbacken. Seeeehr lecker! Die wird’s in Zukunft öfter mal geben.
Edit: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Der erste Satz des Rezeptes lautet: „Den Backofen auf 200°C vorheizen.“

Rezept Nr. 3: Was gehört zu jedem Fondue? Richtig: Dips. Bei uns standen die einschlägigen Soßen auf dem Tisch, die es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt (und die eben einfach lecker sind), aber auch hier wollte ich noch etwas eigenes ausprobieren, deshalb ließ ich mich wieder vom NDR inspirieren und kochte aus Ananas, Wein, Zwiebeln und einer kleinen Chili ein Ananaschutney. Zuerst schmeckte es doch recht kräftig nach Wein, nach dem Abkühlen wurde es aber lecker fruchtig mit einer leicht scharfen Note. Sehr lecker auch auf Brot!

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