Letzte Woche hatte ein Freund von mir Geburtstag und als ich in seine Wohnung kam, lagen überall Sterne herum, die seine Freundin selber gebastelt hatte. Scheinbar gab es letztens mal wieder eine Kreativwoche beim Discounter und in diesem Rahmen die Bastelpackungen für Bascettasterne.
Für einen Stern benötigt man 30 quadratische Blätter, etwas festeres Papier ist zu bevorzugen. Diese 30 Blätter werden zu identischen Quadraten gefaltet und zu einem 20zackigen Stern zusammengesteckt. Ja, man braucht tatsächlich keinen Tropfen Klebstoff, um den erstaunlich stabilen Stern zusammen zu setzen.
Da wir am Wochenende Besuch hatten, bin ich erst Sonntag abend dazu gekommen, selber so einen Stern auszuprobieren. Also kurz das Internet wegen einer Anleitung befragt, einen Stapel Notizzettel aus dem Büro geholt und los ging’s.
Schon nach dem ersten Zettelchen hatte ich die Falterei verinnerlicht und konnte so recht zügig alle Teile falten. Dann kam aber das zusammenstecken. Ich habe einfach mal wild drauf losgesteckt, aber da wollte irgendwie nix Sternförmiges bei rauskommen. Also nochmal einen Blick auf einen fertigen Stern im Netz geworfen und schon nahm auch mein Stern Gestalt an. Und dann noch einer. Und noch einer. Gerade falte ich den achten. Habe mir mittlerweile beidseitig gefärbtes Packpapier gekauft und bekomme so auch einige farbenfrohere Sterne hin.

Leider ist das Packpapier irgendwie beschichtet und lässt sich nicht so präzise falten wie die Notizzettel, sodass die Spitzen ein wenig „weicher“ sind. Aber es macht Spaß und ich überlege, mir welche aus Transparentpapier zu machen und an einer Lichterkette zu befestigen. Mal schauen, was die dunkle Jahreszeit noch bringt 🙂

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