Schmusi

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Seit einer Weile steht meine Küchenmaschine endlich wieder einsatzbereit auf Arbeitshöhe. Nachdem mich das Kuchenbackvirus und die Liköransetzeritis nun vorerst wieder verlassen haben, bin ich nun endlich dazu gekommen mir mal smoothies zu machen. Ein Bekannter von mir macht das schon seit Jahren, da wandern Brokkoli, Gurke, Salat etc. zusammen mit Obst in den Smoothie und das ganze schmeckt dann gar nicht mal schlecht. 
Also habe ich gestern abend zwei der schrumpeligen Mangos beim einkaufen mitgenommen und heute morgen drei Aprikosen, eine Mango, einen Apfel, drei kleine Bananen und eine Handvoll Erdbeeren mit einem Glas Wasser im Mixer zu einem super leckeren gelben Smoothie zerhackt. Das war so lecker, dass ich für abends direkt nochmal einen ausprobiert habe. Die zweite Mango, drei oder vier Nektarinen, eine Schale Erbeeren, 4 Microbananen, 1 große Birne und ein Apfel ergaben einen rosaroten Smoothie,  von dem ich zunächst eine Flasche abgefüllt habe und den Rest dann ganz mutig mit einer Salatmischung (Rucola, Mangold, Spinat, etc) kombiniert – im Mixer, versteht sich.
Die Farbe…. nunja, ein freundliches graugrünbraun mit kleinen grünen pünktchen vom Salat. Und schmeckt echt nicht schlecht!
Zukünftig wird es sowas bei mir häufiger mal geben, denn so wird man ruckzuck das reife Obst und Gemüse los, das man “auf die Hand” wegen der Konsistenz nicht mehr essen mag – so geht’s mir zumindest.

Ich würd euch wirklich gern Fotos zeigen, aber ich habe nur unscharfe oder welche von dem unappetitlich braunen ;-)

Etwas grün, etwas orange

Nachdem die letzten Posts sich meist eher um den Garten, den Balkon und die ganzen Pflänzchen ging zeige ich euch heute ein paar Bildchen, die nur am Rande damit zu tun haben. Ich habe nämlich wieder begonnen, Likörchen anzusetzen, da die liebe MrsNasca mir letztens fast meinen kompletten Wunderlikör ausgetrunken hat. Leider fehlte mir dafür erst der Basilikum, dann der Wodka, weshalb ich immernoch keine neue Ladung angesetzt habe, dafür ist aber die Minze, die im Garten drohte, das komplette Kräuterbeet zu überwuchern, wieder in ihre Schranken gewiesen worden und zum Teil in einem meiner Ansatzgläser gelandet. Zusammen mit braunem Zucker und Sternanis.

2015Mai 010

Die Tage gab es dann im Supermarkt um die Ecke schon die ersten Aprikosen zu kaufen und die waren sogar schon wieder reduziert. Da musste ich dann aber zuschlagen! Und so zieht jetzt auch ein Aprikosenlikörchen vor sich hin. Habe mich nicht genau an das Rezept gehalten, das noch meinte, man solle die Steine der Aprikosen knacken und die Nuss mit in den Likör werfen…. Blausäure/Bittermandel ist nicht so meins. Deshalb habe ich nur die Aprikosen in das Glas geschlichtet, immer mal wieder Zucker drüber gestreut und sie dann ein wenig saften lassen. Jetzt, nach etwa einer Stunde, stehen etwa 10cm Flüssigkeit Im Glas, es duftet wunderbar und ich werde das ganze nun mit Wodka aufgießen, damit wir im nächsten Frühling einen vollmundigen Aprikosenlikör genießen können.

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Und jetzt muss ich noch kurz einkaufen und Zutaten für den Mojito-Likör besorgen, zu dem ich die Reste der Minze verarbeiten werde. Zum Glück habe ich eben bei Ikea neue Einmachgläser gekauft und damit genug Platz für die ganzen Ansätze :-)

Der grüne Daumen siegt!

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Vor etwa einem Monat habe ich euch ja schon von meinen Bemühungen erzählt, meinen Balkon zu begrünen. Mittlerweile zeigen sich die Fortschritte deutlich.

Die Trauermücken scheinen sich irgendwo fern meines Balkons ein neues Zuhause gesucht zu haben, seit die Nematoden ihre Larven futtern finden sie es hier zumindest nicht mehr ganz so gemütlich.

Mein vereinzelt übriggebliebenes Tomätchen hat sich gefangen, den großen Topf durchwurzelt und reckt sich jetzt in die Sonne. Es hat allerdings auch vier große Geschwister bekommen, denen es jetzt nacheifern muss – vorletztes Wochenende sind vier verschiedene Tomatenpflanzen aus der Anzucht der Mutter meiner besseren Hälfte auf meinen Balkon umgezogen, die dann auch in größere Töpfe umgesiedelt wurden und sich pudelwohl fühlen.

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Hier sehr ihr unten links neben dem Kater drei der vier Tomaten, in dem schwarzen Topf wächst eine Avocado und rechts eine Himbeere – bei der ich auch starke Bedenken hatte, ob das was wird. Aber seit sie von meinem fast ertrunkenen Waldmeister Gesellschaft bekommen hat, hat sie neuen Lebensmut dazu gewonnen und auch der kleine schiebt schon vorsichtig wieder den ein oder anderen Stängel Richtung Licht.

Im Kasten oben am Geländer keimt grad meine Asia-Schnittkohlmischung – sie ist seit noch nichtmal einer Woche ausgesät – hoffentlich hat sie nicht alles überwuchert bis ich aus dem Urlaub zurück bin.

Vor zwei Wochen erweiterte sich meine Balkonbegrünung auch um eine mittlerweile verblühte gelbe Akelei und einen Jiaogulan. Letzterer musste jedoch nach zwei Tagen ins Wohnzimmer umziehen, da er die pralle Sonne draußen nicht vertrug. Nun wohnt er mit meinen Orchideen und Aloe Veras drinnen und da scheint es ihm deutlich besser zu gehen. Wer noch nie davon gehört hat (mir war die Pflanze auch bis vor 2 Wochen völlig unbekannt): Jiaogulan ist sozusagen Ginseng in Blattform und hilft gegen und bei so ziemlich allem, wenn man dem Kräuterhandel glauben darf. Sie sieht recht unscheinbar aus und die erste Geschmacksprobe in Form von Tee hat mich nicht überzeugt, der nächste Versuch startet in einem gemischten Salat.

2015Mai 039

Nachdem die Anzahl der Töpfchen auf meinem Balkon langsam überhand nahm und auch meine “Makramee”-Aufhänger irgendwann nicht mehr reichten habe ich kurzerhand meine Balkonkästen mit Paketschnur am Geländer befestigt (siehe Bild von den Tomaten). Ja ich weiß, es gibt Halterungen dafür, aber mein Balkongeländer ist leider nicht Halterungentauglich und so hängen die Kästen nun mit Kordeln am Rand und darin stehen die ganzen Töpfchen mit meinem bunten Sammelsurium an Pflanzen. So sind zum Beispiel auch die Pflanzen, die vor einem Monat noch im Impro-Gewächshaus  standen, nun so groß, dass sie auch ohne Spezialklima auskommen und darauf warten, ausgesetzt und umgetopft zu werden.

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Einige Freilandgurken und Physalis sind schon in den Garten und zu Freunden gewandert, die Mexikaner (rechts) und die Zackengurken (links) werde ich eventuell morgen noch umtopfen.

Womit ich dieses Jahr auch zum ersten Mal Glück habe ist Schnittlauch. Normalerweise -wenn ich mir denn dann mal einen kaufe – ist er nach spätestens einer Woche hinüber. Vor zwei Wochen war ich mal wieder im Supermarkt und habe mir einen Topf mitgenommen und ihn dann abends komplett geerntet (alle Halme eine handbreit über der Erde abgeschnitten). Und eine Woche später konnte ich die gleiche Menge nochmal ernten. Und diese Woche theoretisch auch…. Ich bin positiv überrascht.

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Und das, obwohl er, als ich ihn bekam, kaum noch Erde im Topf hatte sondern nur noch Wurzeln. Das Umtopfen hat ihm wohl gefallen :-)

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Tja, und dann habe ich noch auf unerklärliche Weise meine Obstbaumpopulation aufgestockt. Einfach so kam zu Birne und Kirsche noch eine Nektarine hinzu. Die Birne hatte ich schon vor längerem in einen großen Topf gepflanzt und habe dabei festgestellt, dass da kaum Wurzeln dran sind – sie sah weniger aus wie ein Bäumchen denn wie ein bewurzelter Ast – Ich geh davon aus, dass es bei der Kirsche, die ebenso aus einem Discounter stammt, wahrscheinlich ähnlich aussieht. Die Nektarine hingegen scheint aus einer Baumschule zu stammen – bzw. aus einer besseren Anzucht und kam mit einem fast vollständig durchwurzelten Topf zu mir. Nun wohnt sie vor meinem Schlafzimmerfenster in einem großen Topf zusammen mit Aloe-Vera, meinem Tomatenüberbleibsel, einer Grünlilie, einer Physalis und meinem Büroschnittlauch. Diese Pflänzchen stehen mittlerweile jedoch alle in Tontöpfen, da sie Anstalten machten, sich zur Nektarine durchzuwurzeln.

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Und was meine große Erbse, meine Physalis und meine Kräuter so treiben, davon gibt’s beim nächsten Mal Bildchen :-)

Endlich!

Endlich habe ich das seit einem halben Jahr verloren geglaubte Stromkabel meines PC-Monitors wiedergefunden und habe nach endlosen Versuchen auch meinen Rechner wieder dazu bewegen können, hochzufahren, sodass jetzt gerade alle meine Bilder auf eben diesen hochgeladen werden und ich hier gleich ganz gemütlich anfangen kann, euch mit Neuigkeiten zu bombadieren. Denn das lange Wochenende war irgendwie viel schneller vorbei als gedacht. Und schon war Montag und ich hatte zwar viele Fotos gemacht, aber kein einziges Wort geschrieben. Also haltet euch bereit, der ein oder andere Artikel dürfte in den nächsten Tagen hier auftauchen :-)

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