Sonnenfinsternis

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Heute ist es so weit, es soll mitten am Tag dunkel werden. Leider sind bei uns in der Gegend alle SoFi-Brillen ausverkauft, sodass man sich anders behelfen muss. Also habe ich mir eine Lochkamera gebaut. Oder bauen wollen. Gestern startete der erste Versuch.

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Ein kleiner Karton, luchtdicht verklebt – die kleinen grünen Fitzel sind Blumenerdesackschnipsel (tolles Wort,  oder?), die Säcke sind nämlich lichtdicht und eigneten sich deshalb vorzüglich zum abdichten. In die eine Seite des Kartons habe ich dann ein kleines Loch geschnitten, dass ich mit dem Deckel von einem Joghurtbecher zugeklebt habe. Alufolie sollte es sein, aber Joghurtdeckel sind ja auch daraus, also ein wenig upcycling ;-) Gegenüber des Alulöchleins habe ich ein größeres Loch in den Karton geschnitten und mit Transparentpapier (übriggeblieben vom Bascetta-Stern basteln) zugeklebt. Zuletzt wird in die Alufolie mit einer Stecknadel ein Loch gepiekst und schon ist die Kamera fertig :-)

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Wie ihr seht, ist aber das Bild recht klein. Im Internet habe ich gelesen, dass jeder Dezimeter Kameralänge etwa 1mm Bilddiagonale entspricht. Also sollte ein längeres Exemplar auf Basis einer Geschenkpapierrolle her. Dieses Gebilde möchte ich euch zwar nicht vorenthalten, überzeugt bin ich aber nicht,  das das Bild hierbei deutlich schwächer ist und das Risiko, direkt in die Sonne zu schauen, deutlich größer.  Deshalb der Kasten drumrum – quasi als Sonnenschutz.

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Und während ich hier geschrieben habe, hat der Mond begonnen,  sich vor die Sonne zu schieben:

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Kleine Pflänzchen und ein Huhn

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Zur Begrünung und späteren Berotung meines Balkons habe ich vor einer Weile Tomaten und Erdbeeren ausgesät. Habe sogar eine katzensichere Methode gebastelt, die relativ zuverlässig sicherstellte, dass kein Kater die Töpfe umwirft, umgräbt oder draufpieselt. Dafür habe ich die Töpfe in Plastikkörbe gestellt und darauf einen Deckel einer Ikea-Box gelegt. So kam Luft an die Pflanzen, aber die Töpfe selber standen sicher. Vor ein paar Tagen guckten dann auch endlich die ersten Tomatenpflänzchen aus der Erde und bei genauerem Hinsehen konnte ich gestern auch Erdbeeren entdecken. Die sind aber seeeehr winzig.

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(Ja, der Topf ist einmal umgekippt,  deshalb wachsen die Pflänzchen jetzt in alle Himmelsrichtungen)
Da die Tomaten sich im Topf langsam in die Quere kamen, habe ich sie gestern in einen wunderschönen knallpinken Balkonkasten gesetzt, in dem sie jetzt die nächsten Wochen wachsen und gedeihen  dürfen, bis sie kräftig genug sind, in ihre großen Töpfe umzuziehen.

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Und auch die Physalis-Saat auf der Fensterbank im Büro keimt endlich. Gestern war noch nix zu sehen, dafür habe ich noch mein Saatgut vom letzten Jahr gefunden und das in einem zweiten Topf ausgesät. Da fühlte sich das andere Töpfchen wohl bedroht und hat fleißig Grünes hervorgebracht:

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Mein Balkon kann sich also auf einige Pflanzen gefasst machen :-)

Und damit ihr nicht nur Grünzeug seht, habe ich euch noch eine Kleinigkeit für Ostern mitgebracht: Einen Eierwärmer, der bei mir leider noch Kaugummis ausbrütet ;-)

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Die Anleitung ist von youtube, dort aber leider nur auf russisch mit englischen Untertiteln verfügbar.

Schneiden, heften, nähen, auftrennen…

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nochmal nähen, anprobieren, in die Ecke pfeffern, Abendessen.

Mein Tag im Schnelldurchlauf. Eines meiner Hobbies, für die ich bisher noch nicht allzu viel Talent an den Tag gelegt habe, ist ja das Nähen. Seltenst ist das Endprodukt vorzeigbar, aber irgendwie will ich doch irgendwann mal erfolgreich was selbstgenähtes tragen.
Letzte Woche bin ich über die Anleitung für das Fanni Stitch, ein Kleid gestolpert, die für Anfänger geeignet und auch in großen Größen verfügbar ist – und das kostenlos. Das Muster war schnell ausgedruckt und heute morgen habe ich mich gemütlich hingesetzt und die Seiten zusammengeklebt und ausgeschnitten. Eigentlich soll es aus Jersey genäht werden, aber davon hatte ich leider nichts da, deshalb habe ich den einzigen festen Stoff genommen, den ich in der benötigten Menge vorrätig hatte.
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Die beiden Tiger haben mir auch fleißig dabei geholfen, Schnittteile und Stoff unter Kontrolle zu halten und so hatte ich in nullkommanix alles ausgeschnitten, sowohl aus Papier und Stoff.
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Allerdings habe ich mich dazu entschlossen, statt eine Kleides nur eine Tunika zu nähen, deshalb habe ich etwa 20cm Länge abgeschnitten. Vorder- und Hinterteil waren dann auch schnell zusammengenäht, aber die Blende für den Halsausschnitt – die wollte irgendwie nicht passen, da fehlten einige Zentimeter. Deshalb habe ich sie nochmal neu zugeschnitten und dann eingenäht. Friemelig, aber sieht gar nicht soo schlecht aus für einen ersten Versuch.
Auch die Ärmel ließen sich wunderbar einsetzen und die Naht gefiel mir sehr gut.
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Dann fehlten nur noch die Abnäher und die Seitennähte und schon war das gröbste geschafft. Leider hat die Natur für mich nicht vorgesehen, in normale Konfektionsgrößen reinzupassen, sodass die Tunika dann doch etwas zu eng war. Also habe ich die Seiten wieder aufgetrennt, die Abnäher genauso und dann die Seitennaht wieder geschlossen. Hat leider nicht geholfen, es war immernoch zu wenig Platz für mich in dem guten Teil. Also wandert es jetzt erstmal in meine Stoffkiste und wartet darauf, dass ich irgendwann wieder weniger umfangreich bin und es mir dann besser passt.

Kirschquatsch

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Die Tage las ich mich mal wieder durch meine Facebook-Gruppen und stolperte in einer davon über ein Foto von einem Kirschkuchen.  Allein schon beim Anblick des Bildes lief mir das Wasser im Munde zusammen und ein intensives Verlangen nach Kirschkuchen beziehungsweise Kirschenmichel stellte sich ein. Eigentlich wollte ich direkt nach Feierabend loslegen, die Zutaten zusammenrühren und mir das Kirschküchle zu Gemüte führen. Klappte dann leider nicht so ganz, da nach dem spontanen und viel zu langen Besuch des Stricktreffs meine beiden Kater noch eine Überraschung für mich vorbereitet hatten. Ein Liter Apfelsaft im Regal. Ohne Verpackung drumrum. Nunja, hab ich halt geputzt – war bestimmt auch besser für die Hüften. Und so wartete dieses Rezept weiterhin auf seine Umsetzung und die Kirschen im Kühlschrank auf ihren Kuchen.
Gestern abend hatte ich dann endlich Zeit und habe mich an dem Rezept versucht. Wie immer habe ich in meinen beiden kleinen Springformen* gebacken und das Rezept dafür verdoppelt.
Nach etwa 30Minuten habe ich den Ofen wieder ausgemacht und den Kuchen noch ein wenig drin stehen gelassen und mich darüber hergemacht, als er nur noch warm war.
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Ein Traum sag ich euch! Auch wenn meine Version nicht so schön aussah wie das Original, der Geschmack hat das wieder wett gemacht. Wie eine Mischung aus Käsekuchenfüllung und Biscuit. Locker fluffig und quarkig saftig. Das Rezept wandert auf jeden Fall in mein Rezeptbuch :-)

* Ich backe meistens in zwei kleinen Springformen mit 15cm Durchmesser. Die benötigen zusammen nämlich die Menge Teig, die sonst in eine große Springform passt und so habe ich einen Kuchen für mich und mit dem anderen kann ich einer lieben Person eine Freude machen oder ihn für später mal einfrieren.

Die draußen-Saison hat wieder begonnen

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Endlich ist es soweit: Die Sonne lässt sich blicken und bahnt den Weg für den Frühling. Und so kommt es, dass auch ich, die ich endlich wieder Besitzerin eines Stückchens draußen bin, mich der Begrünung desselben widme. Dabei muss ich jedoch auf meine beiden Tiger Rücksicht nehmen, die gerne mal einen Blumentopf zweckentfremden. Außerdem ist mein Balkon eher schmal, sodass ich mit dem Platz eh ein wenig vorsichtig sein muss, damit ich mich später draußen noch bewegen oder sogar hinsetzen kann. Deshalb musste ich mir etwas überlegen, um meine verschiedenen Pflanzen(wünsche) unterzubringen. Meine Kräuter wandern deshalb in eine rückenfreundliche Höhe, mit ein paar Topfaufhängern aus Paketschnur image

Dazu habe ich vier etwa 2m lange Stücke der Schnur abgeschnitten, in der Mitte zusammengelegt und an den Schlaufen verknotet. Auf ungefähr der Hälfte der Länge habe ich jeweils zwei der Schnüre miteinander verknotet. Darunter dann noch zwei Knotenreihen, dann alle Schnüre in einem großen Knoten zusammengefasst, Topf rein, fertig. Die Kräuter sind draußen in der Sonne, der Boden ist immernoch frei.

Beim Schweden habe ich mir grüne Gummiwannen gekauft, die momentan noch als Pflanzentransporter dienen (Tagsüber raus, nachts rein). Wenn es dann nachts endlich pflanzenverträglich ist, werden sie in Pflanzwannen umfunktioniert und mit Erbsen oder Karotten oder oder bepflanzt. Balkonkästen warten auch schon auf ihren Einsatz, mehrere Töpfe im Keller sind auch startklar, der Kopf voller Ideen…. aber erstmal ist die Hauptsache, dass ich ein Plätzchen in der Sonne habe und mit den beiden Mietzetigern draußen sitzen kann :-)

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