Weil ich’s so mag

Schlagwörter

,

Heute war ich mal wieder im Wollladen meines Vertrauens und irgendwie sind zwei Stränge in meine Tasche gewandert…. die wollten wohl mal was von der Welt sehen.

image

Was ich immer schade finde bei so bunten Garnen ist, dass beim Stricken ein totales Chaos entsteht und von dem schönen Farbverlauf in Knäuel oder Strang nicht mehr viel übrig bleibt. Vielleicht mag ich das Maschen anschlagen deshalb so gern. Das ganze Farbspektrum reiht sich fein säuberlich nebeneinander auf der Nadel auf, bevor man mit dem Stricken beginnt und ein heilloses Durcheinander an Farben entsteht.  Deshalb würd ich manchmal am liebsten nur anschlagen und anschlagen… so lange bis das Knäuel aufgebraucht ist…..

image

Aber ich habe eine Idee – bisher habe ich nur schnöde Mathematik bemüht, aber jetzt darf die Wolle zeigen, was sie kann. Lasst euch überraschen!

Endlich angekommen

Schlagwörter

Vor einer Weile habe ich euch ja meinen neuen Mitbewohner vorgestellt. Seitdem hat er sich langsam an die Umgebung und das neue Essen gewöhnt. Dass der erste Ansatz schief ging, war offensichtlich, der nächste war deutlich wohlduftender, aber vom Geschmack her immernoch nicht das Wahre.
Durch die eher ungünstigen Temperaturen hier (35ºC) war es dann auch etwas heikel…. alles nicht so einfach.
Als Kefirneuling habe ich mich immer gefragt, woran ich erkenne, dass die Knöllchen richtig arbeiten und wie das fertige Produkt riechen, schmecken und aussehen soll etc. p.p. Im Internet fand ich nur so hilfreiche Hinweise wie “selbstgemachter Kefir ist ganz anders als gekaufter” oder “an selbstgemachten Kefir muss sich der Körper erst gewöhnen”, manchen Leuten wurde vom Kefir schlecht…. Super. Also habe ich jeden meiner Ansätze probiert und bei dem ein oder anderen wurd auch mir schlecht ;-)
Aber mein letzter Ansatz war anders. Nach 24 Stunden wollte ich das Glas schütteln und musste feststellen, dass die Milch schon recht fest geworden war. Am nächsten Abend fehlte mir die Zeit, den Kefir abzugießen, deshalb wanderte das Glas erstmal in den Kühlschrank. Das soll die Aktivität der Knollen ein wenig runterschrauben. Heute habe ich das Glas dann aufgemacht und siehe da: Aus dem Glas strömte mir ein wunderbarer Joghurt-Duft entgegen und auch die Konsistenz erinnerte an einen gut gerührten weißen Joghurt.
Und die Knollen lösten sich wie von selbst aus der Masse. Scheinbar fühlen sie sich bei mir endlich wohl. Und übrig ist von dem Kefirjoghurt auch nichts mehr. Alles schon ausgetrunken :-)

Die Knollen nach dem ersten Ansatz:

image

Nach dem zweiten Ansatz: Die Knollen sind sichtbar :-)

image

Der vorletzte Ansatz: Langsam wachsen die Knöllchen

image

Nach dem letzten Ansatz: Kaum mehr weiße Masse an den Knollen und sie sind gewachsen :-)

image

Und das Glas, frisch geleert. Superleckerschmatzfatzo Kefir. Selbst die bessere Hälfte ist begeistert :-)

image

Mein neuer Mitbewohner

Letzte Woche habe ich mich aufgerafft und mich endlich getraut, mir einen neuen Mitbewohner zuzulegen. Er ist klein, weiß, gnubbelig und kam etwas lädiert in der Post bei mir an. Seinen Hunger habe ich wohl ein wenig unterschätzt, deswegen war er ein bisschen sauer, als ich heute morgen nach ihm schaute.  Aber trotz allem ist er ein Stückchen gewachsen, deshalb habe ich mich gerade ein wenig um ihn gekümmert und jetzt ist er – hoffentlich – im Schlaraffenland. Vielleicht ist er mir gegenüber dann beim nächsten Zusammentreffen etwas milder gestimmt.

Und bevor ihr jetzt an meinem Geisteszustand zweifelt, zeige ich euch mal ein Foto von dem kleinen, als er bei mir ankam:

image

Ein Teelöffel voll Kefirknolle – leicht angedätscht durch die Anreise per Post.
Habe die Knöllchen in circa einem halben Liter Milch angesetzt und das ganze dann in den Schrank gestellt, damit die Knollen sich vollfressen können. Nach zwei Tagen hätte man fertigen Kefir haben sollen. Ich bin leider zu dem Zeitpunkt nicht dagewesen und konnte erst nach zweieinhalb Tagen wieder gucken,  was passiert ist…. tja – laut Internet war das wohl zu wenig Milch:

image

Oben hat sich dicker Milchglibber abgesetzt, darunter Molke. Und es stank… der Kefir ist sauer ;-)

Versuch macht kluch, also Kefirknollen raus, neuer Ansatz.  Hahahaha. Wie bekommt man Kefirknollen aus einem Milchkuchen? Nach ein paar Versuchen habe ich den Ansatz im Glas mit der Molke und etwas Wasser verrührt und dann abgesiebt. Dadurch hatte ich am Ende ein Schälchen Joghurtartiges Zeug, in dem ich dann Schatzsuchermäßig nach den Knollen grub. Im Internet hatte ich gelesen, dass die Knollen wie kleine Blumenkohl-Röschen aussehen sollen. Und siehe da: mitten in der weißen Masse zeigten sich plötzlich kleine Gnubbelchen, die wie gekochter Blumenkohl aussahen. Und beim Versuch,  die Gnubbelchen aus der Pampe zu holen zeigte sich, dass sie alle miteinander verwachsen waren. Und so habe ich jetzt zwei Teelöffel voll Knöllchen in meinem neuen Ansatz mit mehr Milch :-)

image

Weil ich ein Mädchen bin

Schlagwörter

,

Manchmal muss man das mit den Klischees auch mal ausleben und sich zum Beispiel pinke Pfannkuchen backen. Nicht unbedingt das Originalrezept mit Schokosahnesauce dabei, aber so ein paar niedliche kleine dutzidutziduuuu-Pfannkuchen in lila dürfen durchaus mal sein.

Das Originalrezept sah ich vor ein paar Tagen in der essen&trinken, heute habe ich es mir dann ein wenig angepasst.

150g Himbeeren
2 Eier
50g Zucker
1 TL Vanillezucker
70g Mehl
Etwas Backpulver

Die Himbeeren in der Mikrowelle weich kochen, dann mit den anderen Zutaten verrühren, in die Pfanne und mit einer Kugel Vanilleeis genießen.

Und ich habe natürlich kein Vanilleeis da :-(

image

Aber lecker sind sie!

Schmusi

Schlagwörter

, , ,

Seit einer Weile steht meine Küchenmaschine endlich wieder einsatzbereit auf Arbeitshöhe. Nachdem mich das Kuchenbackvirus und die Liköransetzeritis nun vorerst wieder verlassen haben, bin ich nun endlich dazu gekommen mir mal smoothies zu machen. Ein Bekannter von mir macht das schon seit Jahren, da wandern Brokkoli, Gurke, Salat etc. zusammen mit Obst in den Smoothie und das ganze schmeckt dann gar nicht mal schlecht. 
Also habe ich gestern abend zwei der schrumpeligen Mangos beim einkaufen mitgenommen und heute morgen drei Aprikosen, eine Mango, einen Apfel, drei kleine Bananen und eine Handvoll Erdbeeren mit einem Glas Wasser im Mixer zu einem super leckeren gelben Smoothie zerhackt. Das war so lecker, dass ich für abends direkt nochmal einen ausprobiert habe. Die zweite Mango, drei oder vier Nektarinen, eine Schale Erbeeren, 4 Microbananen, 1 große Birne und ein Apfel ergaben einen rosaroten Smoothie,  von dem ich zunächst eine Flasche abgefüllt habe und den Rest dann ganz mutig mit einer Salatmischung (Rucola, Mangold, Spinat, etc) kombiniert – im Mixer, versteht sich.
Die Farbe…. nunja, ein freundliches graugrünbraun mit kleinen grünen pünktchen vom Salat. Und schmeckt echt nicht schlecht!
Zukünftig wird es sowas bei mir häufiger mal geben, denn so wird man ruckzuck das reife Obst und Gemüse los, das man “auf die Hand” wegen der Konsistenz nicht mehr essen mag – so geht’s mir zumindest.

Ich würd euch wirklich gern Fotos zeigen, aber ich habe nur unscharfe oder welche von dem unappetitlich braunen ;-)

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.