Ja, was bist denn du?

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So, viel weiter bin ich mit dem CAL gestern nicht gekommen, dieses feste gehäkle bricht einem hauptsächlich die Finger, da sind die gehäkelten Mützen eine wahre Freude gegen. Heute habe ich immerhin die Arbeiten von Tag 1 beenden können, jetzt habe ich den Bärenkopf mit roter Riesen-Kippah und einen kleinen schweren Kiesel. Oder sowas. Vielleicht ein Fuß?
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Den nächsten Teil soll ich direkt an den “Kopf” dranhäkeln. Ich kann mir zwar denken, an welcher Stelle, aber da das (genau wie die jetzt zu verwendende Farbe – ich tippe mal auf rot) nicht näher spezifiziert wurde, werde ich jetzt erstmal den “Körper” als separates Teil arbeiten. Ich bin gespannt.

Wir schwimmen auf der Mainstreamwelle

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Jetzt hat’s mich auch erwischt. Lange habe ich mich gewehrt, weil’s mir nicht gefiel, aber jetzt bin auch ich angefixt. Gehäkelte Mützen.
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Ich persönlich besitze eine labberige gestrickte Baumwollmütze, eine dicke gestrickte Pudelmütze mit Ohrenklappen vom Kreativwichteln letztes Jahr und eine Sturmhaube aus Fleece, die sich zu meiner Lieblingsmütze umbauen lässt. Aber ein bisschen Farbe auf dem Kopf kann ja nicht schaden und so habe ich mir letztens beim einkaufen einige Knäuel Mützenwolle mitgenommen, woraufhin meine bessere Hälfte direkt Interesse an einem Exemplar anmeldete. Mit den ersten Knäueln startete ich das ein oder andere unbefriedigende Experiment, aber als es letzte Woche beim Discounter Mützenwollepakete gab, hatte ich endlich eine passende Anleitung gefunden, kaufte den halben Bestand auf und legte los. Kein Wunder, dass diese Mützen überall auf den Köpfen sitzen – die sind ja in nullkommanix fertigehäkelt.  Und so kann ich euch heute die ersten beiden Exemplare in Erwachsenengröße präsentieren.

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Beim Versuch, eine kleinere Größe zu häkeln kam bei einem um eine Masche reduzierten Fadenring eine Kleinkind-/Babymütze heraus. Aber wozu sollte man sich auch an die Anleitung halten, in der steht, wie Kindergrößen gearbeitet werden.

Rätselraten

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Vor ein paar Monaten bin ich auf Facebook zufällig über die Seite des dänischen Ladens ” Garn og Hobby” gestolpert, der immer Anleitungen und Inspirationen zu Handarbeitsprojekten postet und ab und zu CALs und KALs veranstaltet. Bei Crochet-/ Knit-Alongs häkeln oder stricken die Teilnehmer in einem vorgegebenen Zeitraum ein Projekt nach der gleichen Anleitung.  Das ganze gibt es auch noch als “Mystery”, bei dem man nicht weiß,  was am Ende herauskommt, bzw. wie genau das fertige Objekt aussieht. Im August erschien auf der Seite die Ankündigung,  es gäbe einen Mystery-CAL zum Thema Halloween (nach einer Anleitung von Mala-Design) und nach einem Blick auf den wachsenden Berg meiner aktiven Projekte dachte ich mir, ich könnte doch mal an sowas teilnehmen.
Letzte Woche gab es zur Vorbereitung schonmal die Einkaufsliste, sodass ich nach einem Blick in meinen Wollvorrat loslaufen und die fehlenden Farben kaufen konnte. Oder es zumindest versuchen. Denn leider gab es in der Drogerie kein passendes Garn in der Farbe taupe.

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Und so begann eine Odyssee durch verschiedene,  Wolle führende Geschäfte, bis ich gestern im sechsten endlich das ersehnte Knäuel ergattern und mit dem ersten Teil der Anleitung beginnen konnte.
Aber: was kann man denn aus den oben abgebildeten Farben arbeiten, was mit Halloween zu tun hat?

Der erste Teil in Beige, auf den dann ein taupe-farbener Teil aufgesetzt wird, könnte eine Nuss werden.

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Nach einigen Runden in Taupe und dem Wissen, dass später noch was rotes dran kommt, lässt einen Fliegenpilz wahrscheinlicher werden.

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Aber auch die Idee ist am Ende dieses Anleitungsteils nicht mehr in der näheren Auswahl, denn es sieht viel mehr wie ein Bärenkopf aus. Oder sowas.

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Der erste Teil der Anleitung ist seeeehr umfangreich (3 Seiten). Der “Bärenkopf” ist das Resultat der ersten davon. Jetzt folgt die zweite Seite und vielleicht schaffe ich es ja heute, die Anleitung der ersten beiden Tage komplett aufzuarbeiten. Ich werde berichten, wie sich der Bär entwickelt ;-)

Butterzarte goldene Wölkchen

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Bevor es hier wieder zu still wird, zeig ich euch heute meinen jüngsten Versuch in puncto “Süße Leckereien”. Während meines Englandurlaubs anfang des Monats (Bericht folgt) habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, die Leckereien dieses Landes mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und dabei bin ich auch über Fudge gestolpert. Wer es nicht kennt: das ist recht weiches, zartschmelzendes Karamell – ähnlich wie die Kuh-Bonbons.

In England findet man in jedem Ort so einen Laden, meist duftet die Straße schon entsprechend und dann liegt im Fenster ein riesiger Berg frisches/frischer(?) Fudge. Mit Schoko oder Nüssen, Erdnussbutter, Kokos… was das Herz begehrt. Zurück in Deutschland habe ich dann zufällig beim Discounter eine Tüte ergattern können,  aber nachdem die leer war, musste ich jetzt selber ran. Im Internet gibt es unzählige Rezepte, viele machten mit Aussagen wie “nach ein paar Malen klappt es bestimmt” aber nicht sonderlich viel Mut. Zumal es scheinbar wichtig ist, dass die Masse beim Kochen eine bestimmte Konsistenz bekommt. Das lässt man sich dann doch lieber mal vorführen. Also ging es rüber zu Youtube und siehe da, ein machbares Rezept! 
Also die Zutaten zusammengesucht, die Vanilleessenz durch eine halbe Schote ersetzt (war etwas zu viel) und das ganze zum Kochen gebracht. Aber irgendwie wurd das mit der Probe nichts (Zuckerthermometer hab ich jetzt bestellt), also erstmal vom Herd runter, zu abend gegessen und dann nochmal auf den Herd mit dem Topf.  Und siehe da, plötzlich wurd die Chose fester und konnte in die (viel zu große) Form wandern. Sieht eklig aus, war aber zu klebrig, um sich wie im Video in Form drücken zu lassen.

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Und heute morgen gab es endlich eine erste Kostprobe.

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Wirklich lecker, nur tierisch süß.
Nächste Versuche: weniger Zucker,  Schokofudge, Fudge mit Nüssen oder Salz, mit Zuckerthermometer.

Weitere, aus England mitgebrachte Ideen und deren Umsetzungen werden folgen :-)

August, Zeit hier wieder aktiv zu werden

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Lange habe ich mich darum gedrückt, hier zu schreiben, hatte zwischendurch sogar überlegt nochmal irgendwo bei null anzufangen,  aber jetzt ist die Entscheidung getroffen,  es geht hier weiter. Mein Kopf ist voller Ideen, und ich hoffe, dass ich euch damit jetzt wieder regelmäßiger unterhalten kann.

Als allererstes gibt es jetzt erstmal eine Kleinigkeit, die heute morgen einfach mal sein musste. Bei uns in der Firma sind derzeit einige Projekte aktiv, die dazu dienen sollen, die Arbeit effektiver zu gestalten. Dazu gehört zum Beispiel “5S”, das in der Quintessenz bedeutet: halte deinen Arbeitsplatz sauber, indem du jedem Arbeitsmittel, das du benötigst, einen festen Platz zuweist und keine unnötigen Dinge aufbewahrst. Tja, zum Glück machen die das nicht bei uns im Büro :-D
Auf jeden Fall wurd da gestern ein größeres Büro ge-5S-t und es wurden einige sachen auf dem Flur zum mitnehmen angeboten. Unter anderem eine Teekanne, die ich mir direkt unter den Nagel gerissen habe:

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Heute morgen wurd die gespült und sollte dann die erste Ladung Tee aufnehmen. Aber irgendwie sah die Kanne so trist aus. Also habe ich, während das Wasser aufkochte, ein wenig im Internet geguckt, mich dann aber auf Grund der reduzierten Auswahl an farbien Stiften im Büro für eine ganz simple Zierleiste entschieden. Voilà:

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Sieht doch direkt ein bisschen freundlicher aus. Ist einfach mit Edding draufgemalt und sollte so ein bisschen halten. Nachdem aber auch meine angemalte Wasserkanne nach wie vor von Vögeln geziert wird, bin ich da zuversichtlich.

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